
Angefangen mit einer Bontempiorgel im Alter von fünf Jahren.
Die Tischhupe hat mich dann zu den ersten Kompositionen verleitet.
Meine doch sehr exzentrischen Tonabfolgen erinnerten stark an Zwölftonmusik. Ich vermittelte meinen Eltern nicht wirklich den Eindruck das etwas Talent vorhanden wäre.
Das änderte sich aber schlagartig, in dem ich einer musikalischen Vereinigung beitrat und dort die Grundlagen der Musik erlernte.
Nach einigen Jahren der Ausbildung im Bereich Schlagzeug, mit diversen Prüfungen vor dem damaligen Volksmusikerverband, kam der Drang sein Können in einer Band zu zeigen.
Neben dem Schlagzeug habe ich mich immer schon für Synthesizer interessiert. Die Klänge, die diese Geräte erzeugen können, sind schon etwas besonderes. Sie stellen die Möglichkeit ein ganzes Orchester zu ersetzen.
Man stelle sich vor, dass eine Band oder ein Orchester deine Musik spielt. Prima Sache.
Also kaufte ich mir den ersten Synthi. Einen Roland JX 3P. Als autodidaktischer Musiker gelang es mir einige Songs zu erstellen.
Allerdings merkte ich recht schnell, dass das mit der Fingerfertigkeit nicht so klappte. Dem zur Folge nahm ich dann Klavieruntericht. Der Erfolg stellte sich dann relativ schnell ein.
In der Zwischenzeit habe ich mich auf vielen musikalischen Events rumgetrieben. Man hat tolle Sachen erlebt und viele Leute kennengelernt.
Natürlich ist in der Musik nicht alles Gold was gläntzt.
Es gab eine Zeit, in der es auch zum Stress ausartete.
In fünf Jahren wurden knapp 200 Auftritte abgeleistet. Die dazu gehörigen Probenabende kamen dann noch einmal extra.
Nun trete ich etwas kürzer. Zwischen 10 bis 15 Auftritte reichen pro Jahr.
Ich mache das jetzt schon über zwanzig Jahre, und habe die Lust niemals daran verloren. Im Gegenteil. Ich freue mich, auf das was noch kommt.
